SV Adler Messingen

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07.10.2017

Was hat es mit den Kronkorken auf sich?

Viele von euch Messingern haben sich wahrscheinlich schon gefragt, wieso dieser Ingo Molitor ständig so viele Kronkorken sammelt. Wieso steht diese riesige Tonne am Sportplatz und wieso müssen wir ständig liefern??? Wieso nervt der uns ständig? Und es sind ja nicht nur die Messinger! Mittlerweile haben ja schon etliche Messinger eigene Zulieferer aus dem näheren Umkreis oder sogar gesamten Emsland, die dann wieder die „Zwischenhänlder“ mit Fragen nerven.
Nun, ich weiß, dass bereits einige Theorien hierzu kursieren (nicht wahr, Lui Schoo? ), aber nun möchte ich einmal die Chance ergreifen und genaue Informationen darüber geben, was es mit der Sache auf sich hat.
Zunächst einmal: es handelt sich nicht mehr um die Unterstützung für ein Altenheim, das Rollatoren etc. erhält. Diese Information, die ich bisher auch immer nur hatte, ist nicht mehr ganz korrekt, bzw. war es wohl auch nie. Aber es IST für einen guten Zweck und dann macht das Biertrinken doch gleich doppelt so viel Spaß, oder?
Ich liefere bei meinen Besuchen immer alle zuletzt gesammelten Kronkorken bei meinen Eltern in Lünen (nördlich von Dortmund) ab. Es hat schon etliche Lieferungen gegeben, aber die vom Foto aus dem August war die bisher größte, nicht zuletzt dank der von Ludger Schoo geöffneten Tonne. Danke dafür!
Eine Bekannte meiner Eltern leitet die Kronkorken dann weiter an eine gewisse Frau Laarmann aus Lünen-Horstmar, die wiederum alle Kronkorken aus Lünen und Umgebung sammelt und einmal im Monat zu Frau Hoffmann in Castrop-Rauxel bringt. Von hier aus geht die Reise der Kronkorken in Speiskübeln weiter zu Frau Iris Welzel nach Recklinghausen-Süd, die eine Art Stiftung der dort ansässigen Piuskirche betreut, die nur aus dem Erlös der gespendeten Kronkorken Hilfsbedürftige aus der Region unterstützt. Erst kürzlich wurde eine vom Vater misshandelte und auf die Straße gesetzte Familie komplett mit Kleidung versorgt.
Frau Welzels Vater bringt die Kronkorken zum „Klüngelkerl“ (Ruhrdeutsch für Schrotthändler), der die Plastikeinsätze entfernt, einen kleinen Unkostenbeitrag einbehält und den Rest an die erwähnte Piuskirche spendet. Das ist zwar nicht jedes Mal die Welt, aber es summiert sich. Und hier kommen wir zum Kern der Geschichte: Sowohl Frau Laarmann als auch Frau Hoffmann und Frau Welzel machen alles völlig ehrenamtlich, was uns vom SV Adler ja direkt sympathisch sein dürfte. Und allen ist die Gemeinde Messingen im Emsland ein Begriff. Sie sind sehr dankbar, lassen herzlich grüßen und bitten darum, den Bierkonsum nicht einzustellen, sondern eher auszuweiten, damit weiterhin Spenden für Notleidende im Gebiet Recklinghausen fließen.
Trinkt also Bier und schmeißt die Kronkorken nicht achtlos in den Müll. Davon gibt es nämlich schon genug!!! Vielen Dank für euer aller Hilfe!!! Und PROST!!!
Ingo Molitor

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